1. Runde: KSC Schwetzingen - FC Germania 4:3
Der FC Germania Friedrichsfeld ist in der ersten Runde des Mannheimer Kreispokals ausgeschieden. Das Ergebnis und vor allem auch die Zwischenstände spiegeln nicht den Spielverlauf wider. Die Gastgeber legten stark los und überrumpelten die Germanen, die den KSC mit zwei Gastgeschenken zum Toreschießen einluden. Bereits in der 8. Minute brachte Ali Yenigenc die Schwetzinger nach toller Vorlage von Emircan Parmaksiz in Führung. Nur drei Minuten später schlug die Heimelf erneut zu. Erneut war Yenigenc nach einem Parmaksiz-Pass zur Stelle (11.). Der KSC blieb offensiv gefährlich und wurde rasch erneut belohnt. Yenigenc machte seinen Dreierpack perfekt und erhöhte auf 3:0 (24.). Friedrichsfeld kam anschließend besser auf und verkürzte durch Yahya Dinc auf 3:1 (37.). Kurz vor der Pause hatte Lluc Boada Castro die große Gelegenheit, das Geschehen früher wieder spannend zu machen. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte er jedoch mit einem Elfmeter (44.). Nach dem Seitenwechsel übernahm der FC Germania ein Plus an Ballbesitz, das Tor schoss aber der Gastgeber. In der 59. Minute war es der dreimalige Vorlagengeber Parmaksiz selbst, der zum 4:1 traf. Friedrichsfeld drückte danach, fand aber ein ums andere Mal die Lücke nicht, Schussversuche wie von Boada Castro verfehlten ihr Ziel. Dramatisch verlief dann die Schlussphase. In der 3. Minute der Nachspielzeit verwandelte der zuvor gefoulte Lucas Erny einen Elfmeter selbst zum 4:2, zwei Zeigerumdrehungen später steckte Boada Castro die Kugel unter Schwetzingens Torhüter hindurch zum 4:3 ins Netz (90.+5). Mit der letzten Aktion, bei der Musa Comma noch zum Abschluss kam, aber über das Tor schoss, verpasste das FC-Team die Verlängerung.
Der FC Germania spielte in folgender Aufstellung:
Senger – Esribano Castillejos (64.Schmittel), Boada Castro, Weber (35.Jantz), Comma, Wanzek, Suchodolski (71.Ücöz), Dinc (55.Talla), Sanneh, Erny, Strobel (80.Höhnle).